Von Vivaldi zu Verdi: Damiano Michielettos Spielfilmdebüt vor Seebühnenpremiere in Bregenz
Vivaldi und ich wenige Wochen vor Probenstart von La traviata in den Kinos
Bregenz, 18.05.26. Am 17. Juni beginnen auf der Seebühne der Bregenzer Festspiele die Proben zu Giuseppe Verdis La traviata in der Inszenierung von Damiano Michieletto. Bereits am 21. Mai startet mit Vivaldi und ich das Spielfilmdebüt des italienischen Regisseurs in den österreichischen und deutschen Kinos. In Vorarlberg ist der Spielfilm am 17. und 26. Juni im Spielboden Dornbirn zu sehen.
Vivaldi und ich erzählt vor der Kulisse des barocken Venedigs die Geschichte der jungen Violinistin Cecilia, die im Ospedale della Pietà aufwächst und unter der Leitung von Antonio Vivaldi beginnt, sich gegen gesellschaftliche Zwänge und vorgezeichnete Lebenswege aufzulehnen. Musik, Freiheit und der Kampf einer Frau um ein selbstbestimmtes Leben sind die zentrale Themen dieses Films.
Michieletto zählt zu den prägenden europäischen Opernregisseuren seiner Generation und arbeitet regelmäßig an Häusern wie der Wiener Staatsoper, der Mailänder Scala, dem Royal Opera House Covent Garden oder der Opéra de Paris. Vivaldi und ich ist sein erster Spielfilm.
La traviata-Premiere am 22. Juli
Für ihre Inszenierung von La traviata auf der Seebühne haben Damiano Michieletto und Bühnenbildner Paolo Fantin einen monumentalen, zerborstenen Spiegel entwickelt. Die Geschichte der Pariser Kurtisane Violetta Valéry verlegt das Regieteam in die rauschhaften 1920er-Jahre – in eine Welt zwischen Glanz, Exzess und innerer Leere. Premiere von Giuseppe Verdis berühmte Oper auf der Seebühne der Bregenzer Festspiele ist am 22. Juli 2026.
(bk)